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Interdisziplinäre Sicherheitsforschung

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Schaufenster Sicherheitsforschung

Das Schaufenster Sicherheitsforschung in Berlin leistet einen Beitrag zu einer besseren Dissemination, Vernetzung und Verwertung von Forschungsergebnisse der Sicherheitsforschung:

(1)     Es ist ein Ort für Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft, um die Potentiale der Ergebnisse der Sicherheitsforschung besser zu erkennen (Format: Führungen für politische Delegationen, Hosting von Veranstaltungen von Verbänden und Gremien mit Führungen, etc.)

(2)     Es ist eine interdisziplinäre Plattform, um Forschungspartner, Wirtschaft und Endanwender sowie politische Schlüsselpersonen an konkreten Beispielen diskutieren zu lassen, zu vernetzen, Probleme zu formulieren und neue Ideen entstehen zu lassen (Format: Workshops, Konferenzen, Fachtagungen, etc.)

Das Schaufenster Sicherheitsforschung wird mit dem Partner Innovationszentrum Öffentliche Sicherheit am Fraunhofer Fokus in Berlin realisert werden.

© Matthias Heyde/ Fraunhofer FOKUS

Ziel des Schaufensters Sicherheitsforschung ist es, die bisher durch das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit etablierten Vermittlungskonzepte und Formate zum inter- und transdisziplinären Austausch aktueller Forschungsergebnisse zur zivilen Sicherheit in einen neuen Vermittlungskontext zu stellen Mit dem Schaufensters für Sicherheitsforschung soll eine Plattform für Ergebnisse und Erkenntnisse der deutschen Sicherheitsforschung geschaffen werden, die Forschungsergebnisse für verschiedenste Interessenten (Laien und Experten) versteh- und erlebbar macht. Diese Plattform besteht aus zwei wesentlichen Komponenten:

  1. Forschungsprojekte präsentieren ihre Ergebnisse in einem Demonstrationsraum im Sinne eines „Schaufensters Sicherheitsforschung“ nachhaltig und können diese so langfristig kommunizieren. Zu verschiedenen Themenfeldern (z.B. Überwachung öffentlicher Räume, Ernährungsnotfallvorsorge, Großveranstaltungen) werden Demonstratoren und technische Lösungen in den Raum, welcher im Gebäude des Fraunhofer Fokus in Berlin lokalisiert ist, integriert. Die technischen Lösungen werden durch entsprechende Visualisierungen auf Monitoren dargestellt und soweit möglich auf Tablets, Smartphones und TV umgesetzt. Weitere technische Lösungen (W-Lan gesteuerte Beleuchtung, Smarte Sirenen etc.) sind ebenso implementierbar. Im Kontext eines Szenarios (z.B. Großschadenslage), welches durch ein Video inszeniert wird, werden die Abläufe verschiedener Akteure simuliert: Leitstände von Infrastruktureinrichtugen, Notrufleitstellen, Führungsstäbe, Bürgerinnen und Bürger (durch Interviews, Nachrichten­meldungen).
  2. Begleitend zur Demonstration wird ein inter- und transdisziplinär besetzter Fachworkshop durchgeführt, in welchem Ergebnisse aus Sicherheitsforschungsprojekten durch Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutiert (und damit auch kommuniziert) werden. Die Workshops werden durch Fachveröffentlichungen in der Schriftenreihe Sicherheit begleitet. Die Workshops beinhalten Vortragsphasen, Diskussionsrunden mit Bundestagsabgeordneten sowie eine intensive Arbeitsphase und werden in den Konferenzräumen des Fraunhofer Fokus durchgeführt.

Die präsentierten Ergebnisse werden nicht nur temporär, sondern langfristig in den Demonstrations­raum implementiert, so dass ein Lebendes Projektarchiv entsteht entsteht. Der Demonstrationsraum wird regelmäßig von nationalen und internationalen Fachgruppen, Entscheidern in Behörden, Wirtschaft, Politik und Medienvertretern besucht. Auf diese Weise wird sowohl ein Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Unternehmen als auch der interessierten Öffentlichkeit initiiert und die Vernetzung sowie die Entstehung von Synergien gefördert. Insbesondere gegenüber Politikern wird eine unmittelbare Erlebbarkeit der Forschungsergebnisse und technischen Innovationen der zivilen Sicherheitsforschung, die über den Fachdialog innerhalb der Sicherheits­forschung hinausgehen, ermöglicht.

 

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