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Social-Area Framework for Early Security Triggers at Airports

gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Früherkennung von Massenpaniken innerhalb kritischer Infrastrukturen und Überwachung eines Flughafengeländes mit möglichst wenig invasiver Technologie.

Institution:

Freie Universität Berlin

Institut für Informatik

AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung

Leitung:

Mitarbeiter/innen:

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektlaufzeit:

01.06.2012 — 30.09.2015

Ansprechpartner:

Gabriel Bartl

Telefon:

+49 30 838 58471

E-Mail:

Homepage:

Das übergeordnete Ziel des Projekts SAFEST lag in der gesellschaftswissenschaftlich-technisch abgestimmten Gestaltung und der experimentellen Verifikation eines umfassenden Gefahrenerkennungs- und Krisenmanagementsystems für die Sicherheit in stark frequentierten öffentlichen Bereichen kritischer Verkehrsinfrastrukturen. SAFEST adressierte das Problem der Flächenüberwachung unter Einschluss von Einbruchserkennung und der Abwehr von Massenpaniken, indem es in seinem interdiszplinären Ansatz ein akzeptanzorientiertes verteiltes System für die Beobachtung öffentlicher Plätze und ein Frühwarn-Leitsystem für den Gefahrenfall entwickelte. Das Projekt wurde in der Ausschreibung "Kooperation in der zivilen Sicherheitsforschung zwischen Deutschland und Frankreich" des BMBF eingereicht.

Verbundpartner

• Freie Universität Berlin

• Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

• Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik

• daviko GmbH

• Flughafen Berlin Schönefeld GmbH

• Sagem Defense Securité

• Institut National de Recherche en Informatique et en Automatique

Es wurde analysiert, wie Menschen Bedrohungsszenarien wahrnehmen und welche Maßnahmen gewünscht werden, um den Bedrohungen zu entgehen. Diese Akzeptanzanalyse wurde weiterhin benutzt, um das Überwachungs- und Leitsystem an die Bedürfnisse der Menschen im Alltag anzupassen. Zentrale Forschungsfragen waren:

1. Wie verhalten sich subjektive Sicherheitsvorstellungen in der Bevölkerung zu dem Interesse an Freiheit und Freizügigkeit am Beispiel der Area Surveillance? Lassen sich Friktionen zwischen Sicherheit und Freiheit identifizieren und wie werden diese von verschiedenen Bevölkerungsgruppen bewertet?

2. In welchem Verhältnis steht die Erfüllung subjektiver Sicherheitswünsche zu objektiven Gefahreneinschätzungen durch Experten und deren Vorschläge, die Gefahren einzudämmen?