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Zweite Vollübung im Projekt ENSURE – Ein voller Erfolg

ENSURE - Sandsackverteilung bei der Vollübung
ENSURE - Sandsackverteilung bei der Vollübung
Bildquelle: HFC Human-Factors-Consult GmbH
Ensure - Koordination der Beobachter
Ensure - Koordination der Beobachter
Bildquelle: Berliner Feuerwehr (Dana Kazda)

Am 8. Oktober 2016 fand im Rahmen des Projekts ENSURE eine zweite Vollübung mit insgesamt ca. 200 Beteiligten statt.

News vom 26.10.2016

Neben Mitgliedern des Forschungsverbundes, die die Freiluftveranstaltung organisierten und koordinierten, nahmen mehr als 50 ehrenamtliche sowie professionelle Rettungskräfte vom Deutschen Roten Kreuz und der Berliner Feuerwehr teil. Bei der Bewältigung der zehn gestellten Aufgaben im Rahmen eines realistischen Unwetterszenarios standen ihnen 25 ENSURE-Helfende zur Seite, die über eine Test-Version der im Projekt entwickelten App alarmiert und koordiniert wurden. Zusätzlich reisten über 50 Gäste aus dem In- und Ausland an, um gemeinsam neue Ansätze zur Einbindung von Spontanhelfenden zu diskutieren und die praktische Umsetzung möglicher Aufgaben für Spontanhelfende zu beobachten.

Im Zuge dieser Aufgaben mussten u. a. verletzte Bewohnerinnen und Bewohner (gespielt von ca. 30 Statistinnen und Statisten) betreut und versorgt, versperrte Zufahrten freigeräumt, Sandsäcke befüllt und verbaut sowie Kulturgüter in Sicherheit gebracht werden. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten klappte sehr gut, sodass nach einer ersten Auswertung der Ergebnisse bereits festgestellt werden konnte, dass Spontanhelfende einen wichtigen Beitrag in der Bewältigung von Schadenslagen leisten können. Die Mitarbeitenden der AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung führten zur wissenschaftlichen Evaluation der Übung Beobachtungen und Interviews durch und beteiligten sich in Statistenrollen sowie bei der Gästebetreuung.

Das Projekt wird seit 2013 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ gefördert und wird am 31.12.2016 enden. Im Anschluss werden alle Ergebnisse zusammengefasst und auf der Homepage des Projekts veröffentlicht.

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