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Buchprojekt zum Thema „(Un-)Sicherheitsforschung gestartet
19.08.2010
Neben der ab Oktober verfügbaren Schriftenreihe Sicherheit hat das Forschungsforum nun auch die erste Buchpublikation geplant: Unter dem Arbeitstitel „Perspektiven der (Un-)Sicherheitsforschung“ wird ein Herausgeberband mit wissenschaftlichen Beiträgen zu aktuellen Fragen der Sicherheitsforschung aus interdisziplinärer Perspektive erscheinen.
Dr. Lars Gerhold und Prof. Jochen Schiller haben die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit dazu eingeladen, den aktuellen Diskussionsstand in den jeweiligen Fächern der Sicherheitsexpertinnen und -experten zu bestimmen und somit die Sicherheitsforschung in Deutschland aus interdisziplinärer Perspektive zu untersuchen. Gemeinsamer Fokus ist die Frage der Öffentlichen Sicherheit. Die Beiträge widmen sich ausgesuchten Themen der Öffentlichen Sicherheit aus Biologie, Informatik, Ethik, Politikwissenschaft, Soziologie, Energietechnik, Meteorologie etc. Diskussionsgegenstand werden sozialwissenschaftliche Fragen zur Sicherheitskultur, Organisierten Kriminalität und Sensibilisierung der Bevölkerung sein, technische Fragestellungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen und zu sicherheitsrelevanten Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie letztlich naturwissenschaftliche Fragestellungen zu Extremwetterereignissen und Pandemien. Die Beiträge diskutieren aktuelle Erkenntnisse, stellen offene Forschungsfragen heraus und entwerfen Perspektiven für die zukünftige Entwicklung.
Als Verlagspartner konnte der renommierte internationale Wissenschaftsverlag Peter Lang gewonnen werden. Das Buch soll Ende 2011 erscheinen.
