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Forschungsforum nimmt an der Wittener Sicherheitskulturtagung 2010 teil
10.05.2010
Vom 27. April bis 28. April nahmen Mitarbeiter des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit an der ersten Wittener Sicherheitskulturtagung an der Universität Witten/Herdecke teil. Unter dem Veranstaltungstitel „was ist sicherheit?- kritische betrachtung einer unklaren begrifflichkeit mit den schwerpunkten politik / medizin / unternehmen / kultur“ lud Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, Inhaber des Lehrstuhls für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Forschungsforums, Experten aus Wissenschaft und Praxis zum fachlichen Diskurs ein.
Heterogene Beiträge und Perspektiven aus Sicht von Politikwissenschaft (Prof. Gusy, Universität Bochum), Unternehmen (Iris Schneider, Daimler AG), Medizin (Graf Waldburg-Zeil, DRK und Prof. Domres, Universität Tübingen) und Ethik (Prof. Ammich Quinn, Universität Tübingen und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Forschungsforums) skizzierten eine ebenso heterogene Perspektive auf das Feld der Sicherheitsforschung und die Frage der Sicherheitskultur.
In den Vorträgen, Diskussionen und Arbeitsgruppen bestätigte sich, was bereits die Explorationsstudie angedeutet hat: Es existieren gänzlich unterschiedliche Perspektiven auf das, was Sicherheit eigentlich sein soll. Damit sind aber auch Handlungen, welche aufgrund des jeweiligen Verständnisses erfolgen, unterschiedlich begründet. Es wurde auch deutlich, dass Wissenschaft und Praxis von einem gemeinsamen Verständnis dessen, was Sicherheitskultur sein könnte, noch weit entfernt sind.
Im Rahmen des Begleitprogrammes (u.a. einer Ausstellung zum Themenfeld Sicherheit) konnten viele interessante Gespräche zur Sicherheitskultur und unterschiedlichen begrifflichen Perspektiven geführt und für die Arbeit des Forschungsforums aufgegriffen werden.
