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Online-Fokusgruppen-Gespräche zum Thema Waldbrandgefahr im Projekt WEXICOM

Im Rahmen des Projektes WEXICOM fanden im Juni Fokusgruppen-Gespräche mit Akteuren des Waldbrandschutzes statt. Im Fokus der Diskussionen standen der Umgang mit Informationen zur Waldbrandgefahr und die Möglichkeiten von vorbereitende Maßnahmen auf Waldbrandereignisse.

News vom 06.07.2021

Das Projekt WEXICOM (Wetterwarnungen: von der EXtremereignis-Information zu KOMmunikation und Handlung) zielt auf die Verbesserung der Nutzung von Wettervorhersagen für die Gesellschaft ab. Im Vordergrund steht dabei der Bereich der Warnung vor Extremwetter, die auf eine für die jeweiligen Empfänger geeignete Art kommuniziert werden muss. Aus der AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung untersucht Rebecca Lange, wie Wetterinformationen im Waldbrandschutz genutzt werden, insbesondere im Hinblick auf die Vorbereitung auf Waldbrandereignisse.

Am 17. und 21. Juni wurden Fokusgruppen-Gespräche mit Vertretern von Forstbehörden, Feuerwehr-Leitstellen und -verbänden aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie dem Deutschen Wetterdienst durchgeführt. Die Veranstaltungen fanden aufgrund der gegenwärtigen Pandemielage online statt. Zentrale Diskussionspunkte waren dabei die Bedeutung von Wetterinformationen für die Aktivierung von personellen und materiellen Ressourcen, die Einsatzplanung und die gezielte Ansprache der Öffentlichkeit. Thematisiert wurden außerdem Bedarfe in der besseren Nachvollziehbarkeit von Waldbrandgefahrenstufen und Herausforderungen in der Koordination von Akteuren sowohl bei vorbeugenden als vorbereitenden Maßnahmen.

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