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Zwei neue Studien zur Zukunft der Sicherheit in Fachjournalen veröffentlicht

„In Szenarien denken“, „Das was wäre wenn im Blick haben“, „Vorbereitet sein, auf das was kommen könnte“. Das sind typische Überlegungen, wie sie in der Sicherheitsforschung des Forschungsforum Öffentliche Sicherheit und der AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung angestellt werden. In zwei neuen, nun online abrufbaren Studien, werden diese Themenbereiche genauer beleuchtet.

News vom 23.06.2021

Nun sind gleich zwei Zukunftsstudien in peer reviewten Fachjournalen erschienen. „Sociotechnical imaginaries of a secure future“ (Lars Gerhold & Edda Brandes) nimmt die Technisierung der Sicherheit und die damit einhergehende Verantwortungsverschiebung an technischen Systemen in den Blick. In zwei Szenarien werden gegensätzliche Zukunftsentwürfe vorgestellt: “To Be Ahead” entwirft eine umfassend technisierte Zukunft der Öffentlichen Sicherheit und “Turning Back the Clock” fragt danach, welche Maßnahmen der Technisierung und Automatisierung möglicherweise zurückgefahren werden könnten.

Die Studie „Existentielle Gefahren für die Menschheit als Gegenstand für die Zukunftsforschung“ (Karlheinz Steinmüller & Lars Gerhold) betrachtet Gefahrenlagen, die nur selten in den Blick des Bevölkerungsschutzes gelangen, gleichwohl sie das Potential bergen, die menschliche Existenz auszulöschen. In einer „Landschaft der existenziellen Gefahren“ werden sie anhand der Dimensionen „Ungewissheit“ und „Vermeidbarkeit“ kartiert.

Die Aufsätze können hier heruntergeladen werden:

Gerhold, L., Brandes, E. (2021). Sociotechnical imaginaries of a secure future. Eur J Futures Res 9, 7 (2021). https://doi.org/10.1186/s40309-021-00176-1

Steinmüller, K, Gerhold, L. (2021). Existentielle Gefahren für die Menschheit als Gegenstand für die Zukunftsforschung. Zeitschrift für Zukunftsforschung, 1, 2021. http://www.zeitschrift-zukunftsforschung.de/ausgaben/jahrgang-2021/5272

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