Projekt SMARTKRIS
Freie Universität Berlin
Institut für Informatik
AG Technische Informatik
Projekt SMARTKRIS
Weitere Projektnehmer:
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (FKZ: 13N16919)
Der Umgang mit dem Hochwasser 2021 legte strukturelle Vulnerabilitäten offen, wie etwa hinsichtlich der Entscheidungswege oder der Kommunikation unter verschiedenen Akteuren. Bei dem Verbundpartner Solingen beispielsweise zeigte das Hochwasser die Verletzbarkeit diverser Systeme, wie die Gefahr des Ausfallens von Serverräumen durch Wasserschäden und folglich Probleme mit Dienstleistungen der Stadtverwaltung. Daraus folgend wäre unter anderem die Auszahlung von Sozialleistungen nicht mehr möglich gewesen, was wiederum soziale Auswirkungen nach sich gezogen hätte – sogenannte soziale Kaskadeneffekte.
Aus diesem Grund zielt das Forschungsvorhaben SMARTKRIS allgemein (1) auf die Stärkung der Resilienz von Stadtverwaltungen in einer SmartCity, (2) die Erhöhung der Reaktionsfähigkeit und (3) die Inklusion der Stadtgesellschaft in die Krisenkommunikation von SmartCity-Technologien.
Das von der TU Braunschweig bearbeitete Teilvorhaben „Kaskadeneffekte in Verwaltungen und Krisenkommunikation durch SmartCity-Technologien“ wird dabei am Beispiel von der SmartCity Solingen Folgendes thematisieren:
- Identifikation von kritischen Stellen und Eskalationspunkten für kaskadierende Effekte / soziale Kaskaden in der Verwaltung unter einer All-Gefahren-Betrachtung und die Entwicklung von Vorbereitungs- und Bewältigungsstrategien.
- Diskussion der SmartCity-Nutzung für Krisenkommunikation, um Vertrauen und Schutzmotivationen in der Stadtgesellschaft zu generieren.


