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Interaktive Werkstatt „Bildungsatlas Bevölkerungsschutz“ an der AKNZ

Interaktive Werkstatt zur Bildung im Bevölkerungsschutz

Interaktive Werkstatt zur Bildung im Bevölkerungsschutz
Bildquelle: Lars Gerhold

Podium der interaktiven Werkstatt

Podium der interaktiven Werkstatt
Bildquelle: Lars Gerhold

Am 05. und 06. September 2019 veranstaltete das Projektteam des Forschungsprojektes „Bildungsatlas Bevölkerungsschutz“ an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) eine interaktive Veranstaltung zu Themen und Herausforderungen in der Aus- und Fortbildung im Bevölkerungsschutz.

News vom 10.09.2019

Die zweitägige Veranstaltung „Werkstatt – Bildungsatlas Bevölkerungsschutz“ richtete sich insbesondere an Schulleitungen und Lehrkräfte der Aus- und Fortbildung im Bevölkerungsschutz. Die interaktive Werkstatt bot zum einen Raum für neue wissenschaftliche Erkenntnisse und zur Diskussion vorläufiger Handlungsempfehlungen aus dem Forschungsprojekt. Zum anderen wurde der organisationsübergreifende fachliche Austausch der Teilnehmer_Innen gefördert und Möglichkeiten für gemeinsames Arbeiten und Entwickeln eröffnet. Dabei standen folgende drei Fragen im Mittelpunkt:

  1. Was sind Ihre Einschätzungen und Umsetzungsideen zu den im Rahmen der Forschung herausgearbeiteten Handlungsempfehlungen?
  2. Welche Kompetenzen sind für Führungskräfte im Bevölkerungsschutz zukünftig von Bedeutung?
  3. Wie könnte eine verstärkte Harmonisierung der Bildung im Bevölkerungsschutz organisationsintern und -übergreifend aussehen?

Insgesamt ermöglichte die Arbeit mit den Teilnehmer_Innen eine konkrete Einschätzung zu den Forschungsinhalten und Handlungsempfehlungen. In Bezug auf die Präsentation vorläufiger Handlungsempfehlungen zeigte sich beispielsweise, dass die Implementierung eines organisationsübergreifenden pädagogischen Basismoduls seitens der Teilnehmer_Innen als mögliche und sinnvolle Option zur verbesserten pädagogischen Ausbildung der Lehrpersonen eingeschätzt wird. Hinsichtlich der Identifizierung von Kompetenzen der Führungskräfte wurde das Szenario 2030 herangezogen und die Darstellung von Gruppenarbeitsergebnissen dazu u.a. schauspielerisch veranschaulicht. Demnach werden neben den fachlichen Führungskompetenzen im Bevölkerungsschutz vor allem die soziale Kompetenz (z.B. Interkulturelle Kompetenzen) und Selbstkompetenz (z.B. Empathie) der Führungskräfte fortlaufend an Bedeutung zunehmen. Die Harmonisierung der Bildung im Bevölkerungsschutz zielt u.a. auf die einfachere organisationsinterne und -übergreifende Anerkennbarkeit von Lehrgängen und Lehrgangsinhalten ab. Pro- und Contra-Argumente sowie mögliche Umsetzungsansätze dazu (z.B. Modularisierung, gemeinsames Bildungsverständnis) wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion eruiert.

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