Springe direkt zu Inhalt

Kritische Infrastrukturen im Fokus während Forschungsaufenthalt in Südafrika

Miriam Nagels und BISKIT-Projektkoordinator Simon Thimmel beim Besuch der Blutbank des Red Cross Children‘s Hospitals in Kapstadt

Miriam Nagels und BISKIT-Projektkoordinator Simon Thimmel beim Besuch der Blutbank des Red Cross Children‘s Hospitals in Kapstadt

Die Blutversorgung in Krisen stand im Mittelpunkt eines zweiwöchigen Forschungsaufenthaltes unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Alina Winter und Miriam Nagels in Südafrika im Rahmen des BISKIT-Projekts. Nachdem eine Datenerhebung vor Ort aufgrund der Covid-19 Pandemie bisher nicht möglich war, war das Ziel des Aufenthaltes, bisherige Projektergebnisse durch Sammlung von Kontextinformationen und Validierung zu verfeinern und zu erweitern.

News vom 28.04.2022

Im Kontext des Verbundprojektes BISKIT untersucht die FUB die Blutversorgung in Südafrika unter Krisenbedingungen, im Speziellen während einer Dürre und im Hinblick auf die Krisenkommunikation. Aufgrund der Covid-19 Pandemie waren Interviews mit Expert:innen und Befragungen seit Projektbeginn im April 2020 zunächst ausschließlich online durchgeführt worden. Der zweiwöchige Forschungsaufenthalt Anfang April ermöglichte es nun, bisher gewonnene Erkenntnisse zu validieren und ein tiefgreifenderes Verständnis für den lokalen Kontext zu entwickeln. Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Forschungskonsortiums besuchten die Mitarbeiterinnen den Blutspendedienst der Provinz Western Cape in Kapstadt, wo Mitarbeiter:innen des Blutspendedienstes Einblick in die Prozesse gewährten und die Möglichkeit boten, Rückfragen etwa zu der Beeinträchtigung während Krisen zu stellen. Die Themen kritische Infrastruktur, Blutversorgung, Klima und Krisenkommunikation waren ferner Gegenstand eines Austauschs mit lokalen Expert:innen, beispielsweise Mitarbeiter:innen der Regierung der Western Cape Provinz sowie lokale Forscher:innen und Expert:innen in Kapstadt, Johannesburg und Pretoria. Hierbei wurden Forschungsergebnisse präsentiert sowie relevante Fragestellungen diskutiert. Ein Bestandteil des Aufenthalts war schließlich der Besuch von Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie einer NGO, die das Thema community resilience aufgreift. Die Besuche gaben Einsichten in den politischen und sozialen Landeskontext und den Umgang mit Krisen.

6 / 100