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Blut Informationssystem für Krisenintervention und Management

Institution:

Freie Universität Berlin
Institut für Informatik
AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung

Projektleitung:
Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektlaufzeit:
01.04.2020 — 31.03.2023
Ansprechpartner/in:
Roman Peperhove
Gefördert vom BMBF

Gefördert vom BMBF

Das Verbundprojekt “Blut Informationssystem für Krisenintervention und Management“ (BISKIT) zielt auf die Entwicklung eines Informationssystems als datengestützte Entscheidungshilfe für die Versorgung der Zielbevölkerung mit Blut und Blutprodukten im Krisenfall ab. Initiiert wurde das Projekt vor dem Hintergrund der derzeitig schwierigen Lage der Gewinnung, Aufbereitung und Distribution von Blut und Blutkomponenten, die in vielen Ländern nicht ausreichend resilient gegenüber Krisenlagen ist.

Als Projektpartner trägt die FU Berlin durch drei Teilvorhaben zur Erreichung der Ziele des Gesamtprojektes bei. Zum einen wird durch eine wissenschaftlich fundierte Analyse die aktuelle Situation beschrieben und mögliche Auswirkungen von Krisenlagen, sowie mögliche Handlungsoptionen in Form von strukturierten Szenarien dargestellt. Daneben werden anhand einer vergleichenden Analyse der Krisenkommunikation für den Blutspendenbereich durch behördliche und organisationale Akteure in Südafrika Handlungsempfehlungen für den Krisenfal erarbeitet. Schließlich strebt die FU Berlin eine Visualiserung der Erkenntnisse im „Zukunftslabor Sicherheit“ an, bei der in einem realitätsnahen Szenario mögliche Krisenlagen dargestellt sowie der Demonstrator als auch Projektergebnisse präsentiert werden.

Assoziierter Partner:

  • South African National Blood Service (SANBS)
  • South African Health Products Regulatory Authority (SAHPRA)
  • Africa Society for Blood Transfusion (AfSBT)
  • Western Cape Blood Service (WCBS)
  • African Union Development Agency - New Partnership for Africa's Development (AUDA-NEPAD)