Springe direkt zu Inhalt

Neue Studie erschienen: Wie eXtended Reality die Hochwasservorsorge stärken kann

19.03.2026

Broschüren und Checklisten allein reichen oft nicht aus, um Menschen zur Vorsorge zu bewegen – das zeigt die psychologische Forschung seit Jahren. Doch was, wenn man eine Überflutung hautnah erleben könnte, bevor sie eintritt? Genau hier setzt die neue Studie „Troubled Water: Enhancing flood preparedness with eXtended reality" an, die jetzt im Fachjournal Computers in Human Behavior Reports erschienen ist.

Die Schutzmotivationsforschung zeigt: Ob Menschen vorsorgen, hängt nicht nur davon ab, ob sie ein Risiko als solches erkennen – sondern auch davon, ob sie sich in der Lage fühlen, selbst etwas dagegen tun zu können. Klassische Informationsformate wie Broschüren stoßen hier an ihre Grenzen.

Die Studie untersucht, wie eine Augmented-Reality-Simulation eines Hochwasserszenarios die Bereitschaft zur Vorsorge beeinflussen kann. Die zentralen Ergebnisse:

  • Die „Troubled Water"-Prototypen nutzen Elemente der eXtended Reality, um Hochwasservorsorge erlebbar zu machen.
  • Eine Studie mit 160 Teilnehmenden zeigt einen positiven Einfluss auf die Vorsorgeabsichten.
  • eXtended Reality kann Programme zur Katastrophenvorsorge wirkungsvoll unterstützen.

Die Studie ist kostenlos abrufbar hier.