Newsletter des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit
19.03.2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch in den vergangenen Monaten war im Forschungsforum Öffentliche Sicherheit (FOES) und im Zukunftslabor Sicherheit einiges los. Wir freuen uns, Ihnen in diesem Newsletter wieder Einblicke in unsere aktuellen Aktivitäten zu geben.
Das Zukunftslabor Sicherheit war in den vergangenen Wochen ein gefragter Ort für den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis: Bundestagsabgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Kommunen diskutierten mit uns über psychosoziale Resilienz, Bevölkerungsschutz, strategische Vorausschau und kommunale Handlungsfähigkeit in Krisen. Darüber hinaus liefern unsere Forschungsprojekte neue Ergebnisse: Eine aktuelle Studie beleuchtet, wie eXtended Reality die Hochwasservorsorge stärken kann, und im Projekt SMARTKRIS wurden zuletzt Workshops zu Kaskadeneffekten in der Solinger Verwaltung sowie ein Arbeitstreffen mit der Stadt Braunschweig durchgeführt.
Außerdem freuen wir uns, Sie auf die Vernissage der Wanderausstellung „Sicher, oder?" aus dem Projekt BeLIFE hinzuweisen, die am 29. April 2026 in der Wissenswerkstadt Bielefeld stattfindet. Die Vernissage ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Im Namen des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit, der AG Psychologie soziotechnischer Systeme der Technischen Universität Braunschweig, der AG Computer Systems & Telematics der Freien Universität und des Projekts BeLIFE wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen und freuen uns auf den weiteren Austausch mit Ihnen!
Inhalt
Neues aus dem Forschungsforum Öffentliche Sicherheit
- Besuch von Dr. Cornell Babendererde (MdB) im Zukunftslabor Sicherheit
- Besuch des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit im Zukunftslabor Sicherheit
- Sitzung des Parlamentarischen Beirats des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit
- Strategische Vorausschau im Krisenmanagement: Besuch von Florian Dörstelmann (MdA) im Zukunftslabor Sicherheit
- Besuch von Rasha Nasr (MdB) im Zukunftslabor Sicherheit: Psychosoziale Resilienz im Fokus
Neues aus den SifoLIFE-Projekten
- Neue Ausstellung „Sicher, oder?” zum Thema Sicherheitsforschung, Krisenvorsorge und Katastrophenmanagement
- Resilienz für Berlin stärken: Besuch des Kompetenzzentrums für Bevölkerungsschutz im Zukunftslabor Sicherheit
- Kommunale Handlungsfähigkeit in Krisen: Besuch der City & Bits GmbH
- Vernetzte Sicherheitsforschung im Fokus: Die Max-Planck-Gesellschaft zu Gast im Zukunftslabor
Weitere Neuigkeiten
Neues aus dem Forschungsforum Öffentliche Sicherheit
Besuch von Dr. Cornell Babendererde (MdB) im Zukunftslabor Sicherheit

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Cornell Babendererde (CDU) hat das Zukunftslabor Sicherheit am Einstein Center Digital Future besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs stand eine der zentralen Herausforderungen im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz: die Verantwortungsdiffusion.
Besuch des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit im Zukunftslabor Sicherheit

Gemeinsam mit dem Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e.V. (ZOES) diskutierten wir über zukunftsfähige Sicherheitslösungen und den Umgang mit dynamischen Bedrohungslagen.
Sitzung des Parlamentarischen Beirats des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit

Prof. Dr. Lars Gerhold berichtete in seiner Rolle als Beirat in der Beiratssitzung des ZOES über eine Ausschreibung für Resilienzprojekte, die einen besonderen Ansatz verfolgt: Die Bevölkerung wird von Anfang an aktiv in den Forschungsprozess einbezogen – ein vielversprechender Schritt hin zu einer bürgernah gestalteten Sicherheitsforschung.
Strategische Vorausschau im Krisenmanagement: Besuch von Florian Dörstelmann (MdA) im Zukunftslabor Sicherheit

Gutes Krisenmanagement in unsicheren Zeiten braucht strategische Vorausschau. Im Zukunftslabor Sicherheit werden auf Basis aktueller Sicherheitsforschung plausible Krisenszenarien entwickelt, um Handlungswissen zu generieren und die Vorbereitung auf die Herausforderungen von morgen zu stärken. Über die politische und gesellschaftliche Relevanz dieser Arbeit diskutierten wir vor Ort mit Florian Dörstelmann (MdA, SPD).
Besuch von Rasha Nasr (MdB) im Zukunftslabor Sicherheit: Psychosoziale Resilienz im Fokus

Wie gehen Menschen mit Krisen und Risiken um? Und wie wirkt sich das auf ihre psychische Gesundheit und ihre Widerstandskraft aus? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Besuchs der SPD-Bundestagsabgeordneten Rasha Nasr im Zukunftslabor Sicherheit. Vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse diskutierten wir gemeinsam über die Notwendigkeit einer sozialen Resilienzpolitik.
Neues aus den SifoLIFE-Projekten
Neue Ausstellung „Sicher, oder?” zum Thema Sicherheitsforschung, Krisenvorsorge und Katastrophenmanagement

Am 27. März 2026 konnten wir den erfolgreichen Auftakt der Ausstellung "Sicher, oder?" an der HafenCity Universität Hamburg feiern. Die Wanderausstellung widmet sich der Frage, wie wir als Individuen und als Gesellschaft mit Katastrophen und Krisen umgehen können. Die nächste Vernissage findet am 29. April 2026 in der Wissenswerkstadt Bielefeld statt.
Resilienz für Berlin stärken: Besuch des Kompetenzzentrums für Bevölkerungsschutz im Zukunftslabor Sicherheit

Das Team des Kompetenzzentrums für Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement Berlin war zu Gast im Zukunftslabor Sicherheit, um gemeinsam über die Resilienz der Hauptstadt zu diskutieren. Dabei wurde das freiwillige Pflegeregister als soziotechnische Lösung des SifoLIFE-Projekts LifeGRID vorgestellt.
Kommunale Handlungsfähigkeit in Krisen: Besuch der City & Bits GmbH

Am 25. Februar 2025 war die City & Bits GmbH zu Gast im Zukunftslabor Sicherheit. Im Mittelpunkt des Austauschs stand eine zentrale Frage: Wie bleiben Kommunen bei Krisen wie einem Blackout oder Extremwetterereignissen handlungsfähig?
Vernetzte Sicherheitsforschung im Fokus: Die Max-Planck-Gesellschaft zu Gast im Zukunftslabor

Aktuelle Krisen machen deutlich, wie essenziell eine vernetzte Sicherheitsforschung ist. Wie können Versorgungsketten, medizinische Versorgung und technologische Ansätze im Notfall ineinandergreifen? Darüber haben wir uns mit Dr. Laura Gersch und Dr. Markus Wolf von der Max-Planck-Gesellschaft bei ihrem Besuch im Zukunftslabor Sicherheit ausgetauscht.
Weitere Neuigkeiten
Neue Studie erschienen: Wie eXtended Reality die Hochwasservorsorge stärken kann
Broschüren und Checklisten allein reichen oft nicht aus, um Menschen zur Vorsorge zu bewegen – das zeigt die psychologische Forschung seit Jahren. Doch was, wenn man eine Überflutung hautnah erleben könnte, bevor sie eintritt? Genau hier setzt die neue Studie „Troubled Water: Enhancing flood preparedness with eXtended reality" an, die jetzt im Fachjournal Computers in Human Behavior Reports erschienen ist.
SMARTKRIS-Treffen mit dem assoziierten Projektpartner Stadt Braunschweig
Vernetzt für den Ernstfall: Das vom BMFTR geförderte Projekt SMARTKRIS bringt Forschung und kommunale Praxis zusammen. Bei einem Arbeitstreffen zwischen der TU Braunschweig (TUBS), der Klingenstadt Solingen und dem assoziierten Partner Stadt Braunschweig tauschten sich Führungskräfte aus Feuerwehr, Digitalisierung und Verwaltung über den aktuellen Projektstand aus.
SMARTKRIS-Arbeitstreffen mit Projektträger

Wie können digitale Technologien die Sicherheit in Smart Cities erhöhen? Beim jüngsten Arbeitstreffen des Projekts SMARTKRIS diskutierten das Projektkonsortium und assoziierte Partner:innen über soziale Auswirkungen von Gefahrenszenarien und testeten neue digitale Steuerungstools.
SMARTKRIS-Workshops Starkregen und Blackout zu Kaskadeneffekten in der Verwaltung der SmartCity Solingen

Welche Kaskadeneffekte hat ein Starkregenereignis, welche ein Blackout-Fall in der Stadtverwaltung Solingens? Und welche sozialen Auswirkungen hat dies auf die Stadtgesellschaft? Diese zentralen Fragen standen bei den SMARTKRIS-Workshops im Fokus. Gemeinsam mit verschiedenen Stakeholdern der Stadt Solingen aus den Bereichen Verwaltung, IT / Smart City sowie Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz wurden mögliche Szenarien umfassend diskutiert und konkrete Schutzmaßnahmen besprochen.
