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Projekt WEXICOM beim HErZ Jahrestreffen

WEXICOM Projekt

WEXICOM Projekt
Bildquelle: Sophie Kröling

Vom 19. bis 21. Februar fand in der DWD-Zentrale in Offenbach das jährliche Treffen des Hans-Ertel-Zentrums für Wetterforschung statt (HErZ). Unter anderem wurde dort das Projekt WEXICOM vorgestellt und das weitere Vorgehen besprochen.

News vom 24.02.2020

Dr. Thomas Kox und Sophie Kröling stellten ein Poster vor, welches die Ergebnisse des Arbeitspaketes 3: „Organisationale Praktiken der Antizipation und Reaktion auf zukünftige Wetterereignisse“ und das weitere Vorgehen im Projekt abbildete.

Warnungen vor Extremwetter sind zu immer früheren Zeitpunkten möglich. Das Arbeitspaket thematisierte die Herausforderungen, die mit einer Verlagerung von der Bewältigungsphase nach einem Ereignis in die Vorbereitungsphase einhergehen und welche vorbereitenden Praktiken angewendet werden können. Dabei wurde auch auf den Beitrag impactbasierter und probabilistischer Warnungen eingegangen.

Im Rahmen der Literaturrecherche wurden mögliche Problemstellungen, wie bspw. fehlendes Verständnis der möglichen Impacts auf Anwenderseite oder die Notwenigkeit nutzerspezifischer Warnungen identifiziert. Impactbasierte Wetterwarnungen sind verbunden mit einem besseren Verständnis und der Intention, protektive Maßnahmen zu ergreifen. Eine enge und vertrauensvolle Beziehung zwischen Wetterexpert_innen und Anwender_innen ist bedeutsam. Es sollte eine persönliche, zweiseitige Kommunikation bestehen.

Um die vorbereitenden Praktiken sowie die Kommunikation und Interaktion zu analysieren, werden im nächsten Schritt Fokusgruppendiskussionen durchgeführt. Ende März findet die erste Fokusgruppendiskussion in Berlin statt, die einen Austausch zwischen Wetterdienst und Anwender_innen im Straßenverkehrswesen ermöglicht und einen Einblick in die Praktiken und Bedürfnisse geben soll. Aufbauend auf den Ergebnissen werden im weiteren Projektvorgehen Interviews und Beobachtungen durchgeführt.

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