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Kommunikation von Lageinformationen im Bevölkerungsschutz im internationalen Vergleich

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Es wird untersucht, wie im Ereignisfall aktuelle Lageinformationen von Behörden an die Bevölkerung kommuniziert werden und welche Partizipationsmöglichkeiten sich dabei für die Bevölkerung bieten. Dazu erfolgt ein Vergleich von Kommunikationskonzepten öffentlicher Behörden von sieben europäischen Staaten und den USA mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen für den Bevölkerungsschutz in Deutschland abzuleiten.

Institution:

Freie Universität Berlin

Institut für Informatik

AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung

Leitung:

Mitarbeiter/innen:

Förderung:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Projektlaufzeit:

01.05.2016 — 30.04.2019

Ansprechpartner:

Stefanie Wahl

Telefon:

+49 30 838 60856

E-Mail:

Homepage:

Die öffentliche Kommunikation von Lageinformationen kann in Krisen- und Katastrophensituationen die aktuelle Situation angemessen vermitteln, für die Anforderungen der spezifischen Lage sensibilisieren, über Bewältigungs- und Partizipationsmöglichkeiten informieren sowie einen kontinuierlichen Dialog mit der Bevölkerung herstellen. Wie werden also im Falle einer Krise aktuelle Lageinformationen von Behörden aufbereitet und kommuniziert? Wie kann die betroffene Bevölkerung sinnvoll darin eingebunden werden? Welche Handlungsempfehlungen lassen sich daraus für den deutschen Bevölkerungsschutz ableiten? Bislang ist nicht klar, welche Konzepte auf Seiten des Bevölkerungsschutzes geeignet sind, um diese Lageinformationen optimal aufzubereiten und die Bevölkerung dabei gewinnbringend zu adressieren und miteinzubeziehen. Das Forschungsprojekt „KOmmunikation von LageInformationen im BevölkeRungsschutz im Internationalen Vergleich (KOLIBRI)“ adressiert mithilfe eines Mehrmethodendesigns diese Fragen in einem internationalen Vergleich der Kommunikationskonzepte von sieben europäischen Staaten (Großbritannien, Italien, Frankreich, Niederlande, Österreich, Dänemark und Polen) und den USA. Ziel ist es, mithilfe von konkreten Handlungsempfehlungen für ein Kommunikationskonzept die Kommunikation von Lageinformationen für den Bevölkerungsschutz in Deutschland zukunftsweisend und innovativ weiterzuentwickeln.