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Weihnachtsnewsletter des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit

04.12.2025

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wünschen Ihnen frohe Feiertage und einen gelungenen Start ins neue Jahr 2026! Einen herzlichen Dank möchten wir aussprechen für die gute Zusammenarbeit und den produktiven Austausch im vergangenen Jahr. Auch im kommenden Jahr freuen wir uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Herausforderungen und Chancen der zivilen Sicherheitsforschung zu diskutieren und innovative Lösungsansätze zu entwickeln.

Das Jahr 2025 war ereignisreich: Ein wichtiger Meilenstein war die Entwicklung unserer neuen Virtual und Augmented Reality Anwendungen. Sie machen die Lösungen der verschiedenen SifoLIFE-Projekte virtuell erlebbar. Die AR ist ab sofort im App Store frei verfügbar. Die App finden Sie hier. Um das Zukunftslabor Sicherheit und die VR zu erleben, vereinbaren Sie gerne einen Besuch mit uns: kontakt@sicherheit-forschung.de.

Auch in diesem Jahr haben wieder zwei Wissenswerkstätten stattgefunden, bei denen die SifoLIFE-Projekte gemeinsam aktuelle Herausforderungen und Themen der zivilen Sicherheitsforschung diskutierten. Während es im Mai in Oldenburg (Gastgeber: LifeGRID) schwerpunktmäßig um das Thema Krisenkommunikation ging – wofür eigens ein Serious Game entwickelt und getestet wurde –, lag der Fokus im November in Freiburg (Gastgeber: FreiburgRESIST) auf Simulationen und Übungen.

Ein weiteres Highlight war unsere erneute Teilnahme an der Langen Nacht der Wissenschaften. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, um sich über aktuelle Entwicklungen aus der zivilen Sicherheitsforschung zu informieren. 

Im Namen des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit, der AG Psychologie soziotechnischer Systeme der Technischen Universität Braunschweig und des Projekts BeLIFE wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen unseres Newsletters sowie ein erfolgreiches und inspirierendes Jahr 2026!

Neues aus dem Forschungsforum Öffentliche Sicherheit

Öffentliche Sicherheit im Gespräch: Panels, Austauschformate und öffentliche Debatten

Dr. Heike Spieker, Dr. Naomi Shulman, Alexandra Rüth, Andreas Paatz, Hartmut Krabs-Höhler (v. l.) bei der DRK Fachtagung

Öffentliche Sicherheit umfasst eine Bandbreite an Themen, die wir sowohl mit politischen Entscheider:innen als auch in wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Kontexten diskutieren. Dazu drei Beispiele aus den vergangenen Monaten.

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Blick auf diverse Bedürfnisse: Gollaleh Ahmadi (B90/Die Grünen) im Zukunftslabor Sicherheit

Im Dialog: Austausch über die Bedürfnisse vulnerabler Gruppen

Krisen treffen Menschen unterschiedlich. Wie könnte eine feministische Sicherheitspolitik im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz aussehen, die die verschiedenen Bedürfnisse von Gruppen in den Blick nimmt? Darüber haben wir uns mit Gollaleh Ahmadi, MdA B90/Die Grünen, im Zukunftslabor Sicherheit im Einstein Center Digital Future ausgetauscht. 

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Drohnentechnologie und Resilienz: MdB Sebastian Schmidt zu Gast im Zukunftslabor

Dr. Sophia Rossmann (links) im Gespräch mit Sebastian Schmidt (MdB, rechts) über aktuelle Projekte

Sturmfluten, Stromausfälle, Großschadenslagen – in kritischen Momenten zählt jede Minute. Moderne Drohnentechnologie kann Einsatzkräfte dabei unterstützen, fehlende Informationen einzuholen und schneller zu reagieren. Genau darüber und über weitere Aspekte der zivilen Sicherheit haben wir mit Sebastian Schmidt, MdB (CDU/CSU), bei uns im Zukunftslabor Sicherheit im Einstein Center Digital Future gesprochen.

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Austausch zur zivilen Sicherheit: BMFTR zu Gast im Zukunftslabor Sicherheit

Besuch aus dem BMFTR

Ende Oktober durften wir unter anderem Dr. Alexandra-Gwyn Paetz, Abteilungsleiterin „Technologische Souveränität und Innovation“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFTR), MinDirig Dr. Ralf Gebel, Unterabteilungsleiter „Innovative Ökosysteme“ (BMFTR), und Dr. Katharina Kloke aus dem Referat Sicherheitsforschung (BMFTR) bei uns im Zukunftslabor Sicherheit im Einstein Center Digital Future begrüßen.

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Rückblick auf das 49. Zukunftsforum: Das Krisenmanagement der Zukunft

Mitglieder des Gesamtvorstandes nach der Sitzung im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages

Das Krisenmanagement der Zukunft wird herausgefordert. Beim 49. Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit unter dem Titel „Krisenmanagement der Zukunft“ beleuchteten Expert:innen aus Bund, Ländern, Kommunen und der Wissenschaft, wie künftigen Krisen in den Bereichen Führung, Organisation und Ausstattung begegnet werden kann.

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Neues aus den SifoLIFE-Projekten

Zivile Sicherheitsforschung neu erleben: AR-Anwendung ab sofort im App Store verfügbar

Screenshot von der neuen App

Wie können immersive Technologien dazu beitragen, zivile Sicherheitsforschung anschaulich zu vermitteln ihre Ergebnisse in die Praxis zu überführen? Das Zukunftslabor Sicherheit adressiert unter anderem diese Frage und erreichte nun einen wichtigen Meilenstein: Die Augmented-Reality-Anwendung des Zukunftslabors Sicherheit ist ab sofort im App Store verfügbar.

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FreiburgRESIST startet erfolgreiche Online-Vortragsreihe

FreiburgRESIST startet Online-Vortragsreihe

Die im Sommer gestartete Online-Vortragsreihe von FreiburgRESIST trifft einen Nerv. Über 500 Fachleute sind bereits dabei und nutzen das Format für aktuellen, praxisnahen Austausch rund um Sicherheit im öffentlichen Raum.

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Nachbereitung von Großveranstaltungen in Deutschland

Ihre Erfahrungen helfen FreiburgRESIST, praxisnahe Empfehlungen für künftige Nachbereitungsstandards zu entwickeln.

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Wie bereiten wir uns auf Blackouts vor? Euronews berichtet aus dem Zukunftslabor

Ausschnitt aus dem Euronews-Video: Blackout in Deutschland

Blackouts gehören zu den „High Impact Low Probability Events“: Sie treten selten auf, haben aber massive Auswirkungen. Welche Vorbereitungen nötig sind, um Folgeschäden zu minimieren, zeigten Dr. Sophia Rossmann und Dr. Naomi Shulman vergangene Woche einem Team von Euronews im Zukunftslabor Sicherheit.

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Simulationen und Übungen im Fokus: Rückblick auf die 4. Wissenswerkstatt SifoLIFE

Workshop-Phase: Teilnehmende testen und diskutieren erste Prototypen für die geplante SifoLIFE-Wanderausstellung

Wie lassen sich Sicherheitslösungen erproben und Zukunftsszenarien antizipieren? Bei der 4. Wissenswerkstatt SifoLIFE in Freiburg im Breisgau standen Simulationen und Übungen im Mittelpunkt. Die Veranstaltung zeigte, wie Forschungserkenntnisse in der Praxis Wirkung entfalten und wie entscheidend die praktische Erprobung für den Erfolg ist.

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Besuch der Grünen-Bundestagsfraktion: Vorstellung der neuen AR- und VR-Exponate

Besuch der Grünen-Bundestagsfraktion im Zukunftslabor Sicherheit

Die Welt der zivilen Sicherheitsforschung erlebbar machen – das ist das Ziel unserer neuen Augmented und Virtual Reality Exponate im Zukunftslabor Sicherheit im Einstein Center Digital Future. Diese feierten vergangene Woche Premiere, als wir wissenschaftliche Mitarbeiter:innen der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie den innenpolitischen Referenten Wanja Schubert begrüßen durften.

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Weitere Neuigkeiten

Resilienz verstehen, Sicherheit gestalten: Neue Perspektiven aus der Hochschullehre

Termine der Veranstaltungsreihe "Kriege, Medien, Daten"

Anfang Dezember haben die USA eine neue Nationale Sicherheitsstrategie veröffentlicht, deren Darstellung des transatlantischen Verhältnisses nicht nur die geopolitische Lage, sondern auch das europäische Sicherheitsempfinden und die deutschen wie europäischen sicherheitspolitischen Entscheidungen beeinflusst. Nicht zuletzt wird damit ein weiteres Neudenken der Verbindungen zwischen ziviler Sicherheit, Zivilschutz und zukünftigen möglichen Kriegsszenarien angestoßen. Solche Debatten und Diskurse beschäftigen das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit auch im Bildungskontext. 

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Schriftenreihe Sicherheit: Sammelband „Psychosoziale Lage im Bevölkerungsschutz“ erschienen

Schriftenreihe Sicherheit: Sammelband „Psychosoziale Lage im Bevölkerungsschutz“

Krisen und Katastrophen wie Pandemien, durch den Klimawandel bedingte Extremwetterereignisse oder geopolitische Lagen sind gekennzeichnet durch ihre Zunahme, ihr gleichzeitiges Auftreten und Komplexität. Dabei können nicht nur physische, sondern auch psychosoziale Folgen für die Bevölkerung entstehen. Dies erfordert eine systematische Beobachtung möglicher psychosozialer Auswirkungen und die Identifikation vulnerabler Bevölkerungsgruppen. Ein wesentliches Ziel besteht in der evidenzbasierten Entwicklung von Strategien zur Minderung negativer Folgen und zur Erhöhung gesamtgesellschaftlicher Resilienz.

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Troubled Water on Tour: Immersive Simulationen im Fachdiskurs

Troubled Water Bildnachweis: Alexander Büssing / TU Braunschweig/Alexander Büssing / TU Braunschweig

In den vergangenen Wochen konnten wir unseren Prototyp Troubled Water auf zwei Veranstaltungen vorstellen und in unterschiedlichen Kontexten mit Fachpublikum diskutieren. Unser Fazit: Das Potenzial unseres immersiven Simulationsansatzes wird erkannt – die Darstellung einer Überflutungssituation kann einen wertvollen Beitrag zur Sensibilisierung für extreme Wetterereignisse und die Relevanz von Katastrophenschutz leisten.

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