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Lange Nacht der Wissenschaften 2026: Krisenvorsorge in Augmented und Virtual Reality erleben

Bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 6. Juni 2026 präsentierte das Zukunftslabor Sicherheit zwei immersive Anwendungen aus der zivilen Sicherheitsforschung: den Troubled Water Agent in Augmented Reality und eine Virtual-Reality-Anwendung zu fünf Projekten der SifoLIFE-Förderrichtlinie.

News vom 15.07.2026

Der Troubled Water Agent vermittelt über einen virtuellen Agenten in Augmented Reality den persönlichen Erfahrungsbericht einer vom Hochwasser im Ahrtal 2021 betroffenen Person. Die zugrunde liegende Studie von Miriam Garaali, Leonie Terfurth und Prof. Dr. Lars Gerhold wurde auf der Mensch und Computer 2026 vorgestellt und dort mit dem dritten Platz der Student Research Competition ausgezeichnet. Zahlreiche Besuchende ließen sich auf die gesamte Erzählung ein, die über zehn Minuten in Anspruch nimmt.

Die Virtual-Reality-Anwendung überführt zivile Sicherheitsforschung in eine sichere und beliebig wiederholbare virtuelle Umgebung. Fünf ausgearbeitete Szenarien bilden komplexe Lagen wie extreme Wetterereignisse oder Großschadensereignisse ab und beruhen auf der wissenschaftlichen Arbeit der Projekte LifeGRID, RESCUE-MATE, KriKom-LKM, ADLeR und FreiburgRESIST der SifoLIFE-Förderrichtlinie. Die Umgebungen lassen sich aus mehreren Perspektiven erkunden, wodurch Einsatzabläufe, Gegenmaßnahmen und Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge erheblich nachvollziehbarer werden. Viele Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, eine VR-Brille aufzusetzen und die Szenarien selbst auszuprobieren.

Das Zukunftslabor Sicherheit wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Projekts BeLIFE gefördert. Es knüpft an die langjährige Arbeit des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit an.

Wer unsere Szenarien und Exponate selbst aus erster Hand erleben möchte, ist herzlich eingeladen, das Zukunftslabor Sicherheit zu besuchen.

Kontakt: kontakt@sicherheit-forschung.de

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