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Wie wir Zukunft gemeinsam gestalten – Impulse von der VW-Stiftungs-Zukunftstagung

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Die eine Zukunft gibt es nicht. Wir müssen Zukunft immer im Plural denken, in den Möglichkeiten unterschiedlicher Entwicklungen. Wie können wir diese Entwicklungen beeinflussen, wie den großen Herausforderungen einer krisengezeichneten Gegenwart begegnen und normative Ziele wie Demokratieförderung, Solidarität, gesellschaftliche Resilienz und Entfaltung bestmöglich gemeinsam anstreben? Dafür braucht es, so Dr. Georg Schütte, Vorstand der Volkswagen Stiftung, „Ermöglichungsräume“ – Zeite und Orte, wo wir gemeinsam überlegen, diskutieren, strategisch planen und aus der Zielformulierung in die Umsetzung übergehen.

News vom 23.09.2026

Ein solcher Ermöglichungsraum war die Zukunftstagung der Volkswagen Stiftung in Hannover. Unter dem Titel „Geistes- und Kulturwissenschaften 2040: Neue Horizonte und Entwicklungen“ bot sie die wunderbare Gelegenheit zum angeregten Austausch darüber, welche Rolle geistes- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Gegenwart und die Zukünfte unserer Welt spielen, ganz besonders in tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Umbruchmomenten.

Dr. Naomi Shulman vertrat die Abteilung Psychologie soziotechnischer Systeme (TUBS) und das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit bei diesem Austausch und betonte, wie wichtig geistes- und kulturwissenschaftliche Erkenntnisse in der inter- und transdisziplinären Sicherheitsforschung sind. Denn es geht darum, die Zielsetzungen und Lösungen für die öffentliche Sicherheit konstruktiv-kritisch zu reflektieren, ihren Sinn und ihr Wirken in der Gesellschaft zu analysieren und zur Diskussion zu stellen. Geistes- und kulturwissenschaftliche Ansätze helfen uns dabei, die innovativen Sicherheitslösungen für Kommunen, wie diejenigen der SifoLIFE-Projekte, im Austausch mit sozial- und technikwissenschaftlichen Disziplinen und mit Praxis, Politik und Gesellschaft bestmöglich einzusetzen. Besonders stark und differenziert blicken die Geistes- und Sozialwissenschaften dabei auf die Fragen, wie wir leben wollen und wie wir unsere kollektiven Sicherheitsbestrebungen verstehen und in Beziehung zu anderen Lebensbereichen setzen können. Solche Sinndeutungen sind in Fragen der öffentlichen Sicherheit unentbehrlich, um miteinander zu klären, was für Formen der Sicherheit wir priorisieren wollen, was wir bereit sind dafür zu tun, und wie sich diese Entscheidungen auf unsere Zukunftsmöglichkeiten auswirken.

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