Das Zukunftslabor Sicherheit

Wie sieht die Zukunft der Sicherheit aus? Welche Chancen eröffnen sich und welche Herausforderungen werden der modernen Gesellschaft gestellt? Zu welchen Aspekten von Sicherheit findet Forschung statt? In anschaulichen Szenarien mit spielerischen Elementen werden die Besucher_innen des Zukunftslabors Sicherheit an neue Technologien herangeführt und zu Diskussionen angeregt.

Gezeigt werden themenspezifische Projekte, die in Form von zusammenhängenden Szenarien gezeigt werden. Eine Übersicht über die implementierten Projekte finden Sie hier.

Das Zukunftslabor Sicherheit baut auf die Arbeit des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit auf, das seit 2009 im Bereich Sicherheitsforschung an der Freien Universität Berlin tätig ist. Im Zukunftslabor Sicherheit finden Workshops, Gesprächsrunden und Führungen für Fachgruppen statt, die detailliert dokumentiert und auf den Webseiten des Zukunftslabors Sicherheit veröffentlicht werden.

Das Zukunftslabor Sicherheit wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und wendet sich an Fachgruppen aus dem Bereich der Sicherheitsforschung, Entscheider_innen aus dem Bereich Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sowie den politischen Raum.

Was erwartet Sie im Zukunftslabor Sicherheit?

Transdisziplinäre Sicherheitsforschung ist innovativ, kreativ und zukunftsweisend – Die Zusammenführung unterschiedlicher Akteure und Ansätze birgt Herausforderungen, denen sich das Zukunftslabor Sicherheit stellt. Es wird ein Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse und ein Einblick in die Diskurse der Sicherheitsforschung in Deutschland ermöglicht: Ein Demonstrator des Projektes „Neue Strategien der Ernährungsnotfallvorsorge“ (NeuENV) zeigt anschaulich, wie eine Verlagerung der Ernährungsnotfallvorsorge zum Einzelhandel organisiert werden könnte. Das im Projekt "Organisierte Kriminalität zwischen virtuellem und realem Drogenhandel" (DROK) erarbeitete Analysetool für Drogenhandel im Dark Net visualisiert Angebote und Verkäufe und ermöglicht auf diese Weise neue Erkenntnisse über solche Plattformen. Ein sensorbasierter Ansatz zur Erkennung von Menschenströmen aus dem Projekt "Social Area Framework for Early Security Triggers at Airports" (SAFEST) zeigt die Nutzung anonymisierter Daten bei der Entfluchtung öffentlicher Gebäude am Beispiel Flughafen. Diese und viele weitere spannende Projekte und deren Ergebnisse werden im Zukunftslabor Sicherheit in thematischen Szenarien präsentiert. 

Die Besucher_innen werden spielerisch aufgefordert, sich in die einzelnen Szenarien zu begeben. Es entstehen neue Perspektiven und Ideen, die in Diskussionsrunden ausgewertet werden.

Hier finden Sie die Projetkbeschreibungen aller Projekte, die im Zukunftslabor Sicherheit präsentiert werden: Projektumrisse

Das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit als Brückenbauer

In unmittelbarer Nähe des Deutschen Bundestages ist der Austausch zwischen Wissenschaft und Politik eine vorrangige Aufgabe des Zukunftslabors Sicherheit. Bereits seit 2009 arbeitet das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit an dieser Schnittstelle, um aktuelle Forschungsergebnisse in die politische Diskussion einzubringen und tagesaktuelle Themen aus der Politik in die Wissenschaft zu transportieren. Der Steuerungskreis des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit fungiert hier als direkte Verbindung in den Deutschen Bundestag.

Im historischen Robert-Koch-Forum befindet sich das Zukunftslabor Sicherheit und bietet durch seine zentrale Lage, einen leichten Zugang für Entscheider_innen und Expert_innen aus dem Bereich der Sicherheitsforschung, dem Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sowie dem politischen Raum.

Im selben Gebäude ist das Einstein Center Digital Future untergebracht, in dem Professor_innen zu unterschiedlichen Ausprägungen der Digitalisierung forschen und mit denen das Zukunftslabor Sicherheit gemeinsam die Schnittstelle Sicherheit bearbeitet.

Projektleiter des Zukunftslabors Sicherheit ist Prof. Dr. Lars Gerhold, der schon das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit mit aufgebaut und betreut hat. Der Leiter des Forschungsforums Öffentliche  Sicherheit, Roman Peperhove, ist auch im Zukunftslabor Sicherheit für die inhaltliche Ausgestaltung verantwortlich. Als wissenschafltiche Mitarbeiter_innen sind Helga Jäckel und Hagen Tischer im Projekt Zukunftslabor Sicherheit tätig.

Anmeldungen und Rückfragen bitte an:

Helga Jäckel

Freie Universität Berlin
Forschungsforum Öffentliche Sicherheit
Carl-Heinrich-Becker-Weg 6-10
12165 Berlin
Tel +49 30 838 57367
helga.jaeckel@fu-berlin.de