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Ausbau des interdisziplinären Forschungsportfolios

Bedrückende Zeiten … so beschreibt Prof. Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin, den derzeitigen Status Quo mit seinen Herausforderungen, die sich aus der Coronapandemie, dem Krieg in der Ukraine und den Folgen des Klimawandels ergeben. In diesen Zeiten, ist es nicht nur die universitäre Gemeinschaft, die Halt gibt, sondern auch die Arbeit an den Themen selbst.

News vom 28.04.2022

Die Arbeitsgruppe Interdisziplinäre Sicherheitsforschung nimmt sich den großen Herausforderungen gemeinsam mit ihren Forschungspartnern an. In WEXICOM arbeiten wir zum Umgang mit Extremwetterereignissen, wie z. B. Dürre und Trockenheit in Deutschland, und untersuchen, wie bessere Kommunikation zu (zielgerichteterer) Handlung führen kann. In PsychoKat untersuchen wir die gesellschaftlichen Folgen von Krisen und Katastrophen. In diesem Rahmen konnten wir in einem ersten Schritt die Psychosozialen Folgen der Coronapandemie in der deutschen Gesellschaft beleuchten. Ein neues Projekt, dass sich mit den Auswirkungen des Ukrainekrieges in Deutschland auseinandersetzt, steht bereits in den Startlöchern. Und das Zukunftslabor Sicherheit in Berlin Mitte, direkt neben dem Deutschen Bundestag ist die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Bundespolitik, die in dieser Form bundesweit einzigartig ist.

„Mit diesen Forschungsprojekten geht eine besondere Verantwortung einher. Sie sollen sowohl dazu beitragen, Grundlagen besser zu verstehen, als auch dabei helfen, die Folgen der herausfordernden Ereignisse für die Menschen zu mildern.“, so Prof. Dr. Lars Gerhold. Die Freie Universität Berlin steht dabei einmal mehr für ihr interdisziplinäres Portfolio. Gerade für die Sicherheitsforschung ist das essentiell. Nur so können ihre komplexen und vielfältigen Themenfelder bearbeitet werden.

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