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Innovative Beiträge und Projekte für das BMBF-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“ 2022

Prof. Dr. Lars Gerhold im Workshop zum Thema "Bevölkerung als Akteur der zivilen Sicherheit" (©BMBF, Laurin Schmid / bundesfoto)

Prof. Dr. Lars Gerhold im Workshop zum Thema "Bevölkerung als Akteur der zivilen Sicherheit" (©BMBF, Laurin Schmid / bundesfoto)

MdB Leon Eckert (rechts) mit Miriam Nagels und Prof. Dr. Lars Gerhold

MdB Leon Eckert (rechts) mit Miriam Nagels und Prof. Dr. Lars Gerhold

Nach vier Jahren Pause kehrte das BMBF-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“ in das Café Moskau zurück. Unter dem Motto „Vorbereitet auf morgen – die Zukunft der zivilen Sicherheit gestalten“ fanden Fachsessions, Workshops und eine Ausstellung statt, an denen sich die AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung an zentraler Stelle beteiligte. Am Stand, mit innovativen Projekten zur Sicherheitsforschung, in einer Fachsession und in einem Workshop teilten die Mitarbeitenden und Prof. Dr. Lars Gerhold ihr Wissen mit den Fachbesucher:innen.

News vom 05.05.2022

Der Blick auf dem diesjährigen BMBF-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“ war in die Zukunft gerichtet. Ein reger Austausch wurde initiiert vor allem auch, um neue Impulse für die Programmweiterentwicklung des BMBF zu erhalten. Die AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung war daran beteiligt, diese zu setzen. Am Stand des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit, das an die AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung angegliedert ist, konnten sich Fachbesucher:innen mit den neuesten innovativen Visualisierungen aus dem Projekt Zukunftslabor Sicherheit vertraut machen.

Katastrophenlagen wurden simuliert und gezeigt, wie ihnen mithilfe neuester Innovationen begegnet werden kann. Dank Virtual und Augmented Reality konnten Besuchende sich in Gefahrenlage versetzen und standen vor der Herausforderung, diese unter Kontrolle zu bringen. In der digitalen Umgebung können sie auf neueste, bisher noch nicht für die Realität adaptierte Innovationen zurückgreifen und so bereits jetzt Sicherheitskompetenzen der Zukunft erwerben. Auch MdB Leon Eckert und Prof. Dr. Ina Schieferdecker, statteten dem Stand einen Besuch ab und machten sich mit den Projekten vertraut.

In dem Workshop „Die Bevölkerung als Akteur der Zivilen Sicherheit“ präsentierte Prof. Gerhold ein weiteres Projekt des Zukunftslabor Sicherheit und setzte damit wichtige Impulse für einen Austausch über die Rolle der Bevölkerung im Katastrophen- und Krisenmanagement. Der vom Zukunftslabor initiierte Bürger:innendialog lieferte bereits erste Erkenntnisse zum Verhältnis von Bürger:innen und ziviler Sicherheitsforschung. So wurde der Wunsch nach verstärkter Kommunikation auch hinsichtlich der Umsetzung von partizipativ erarbeiteten Ergebnissen offenbar, aber auch die Bereitschaft, sich an den Prozessen der Sicherheitsforschung zu beteiligen.

Ein erstes Beispiel dafür, wie Bürger:innen dauerhaft in den Forschungsprozess eingebunden werden können, präsentierte Daniela Stelzmann in der Fachsession „Wissen, handeln, lernen: Das Potenzial von Daten für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz“. Sie sind in dem Projekt PsychoKat daran beteiligt einen Datenraum zu erschaffen und so ein langfristiges psychosoziales Lagebild der Bevölkerung zu generieren.

Nach diesen zwei Tagen gefüllt von Eindrücken und spannenden Gespräche bedankt sich das Team der AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung herzlich bei Organisator:innen, Veranstalter:innen und den Besucher:innen für die vielen Möglichkeiten zu produktivem, inspirierendem und bereicherndem Austausch.

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